Auswärts-Support der Borussia

Gladbach-Bern 6:1 Stimmung

Monats-Archive: November 2015

Gladbach rockt die Champions League und die Liga

Wie treffend hat es doch die „Welt“ zuletzt nach dem fulminanten Erfolg gegen Sevilla geschrieben, (…) seit acht Spielen rockt Gladbach die Bundesliga unter den Gitarrenriffs seines neuen Bassisten André Schubert. Im vierten Anlauf hat der Heavy Metal-Fußball der Borussia endlich auch in Europa zum Erfolg geführt (…).  Besser kann man das gar nicht formulieren. Das waren Hammergeschosse, die Gladbach gegen Sevilla losgelassen hat, am Ende waren es gar 28 Torschüsse, und 4 davon landeten im Kasten  der Spanier.  Ein in allen Belangen grandioser Auftritt auf der großen Bühne der Champions League. Und vor allem belohnt mit der Option, auch nach der Winterpause weiter in der EuroLeague zu spielen. Wollen wir mal hoffen, dass unser Freund Luigi Buffon alles dafür gibt, dass seine Tante Juve nicht gegen Sevilla verliert. Und wenn doch, gut, dann gewinnen wir eben in Manchester. Ja, warum denn auch nicht? Vor wenigen Wochen hätte ich all diese Szenarien noch ins Reich der Fabeln verbannt, aber heute muss ich sagen: Diese Mannschaft, mit diesem coolen, erfrischenden Trainer, die sind auch in der Lage, in Manchester drei Punkte zu holen (zumal Manchester in Sachen Weiterkommen ja schon durch ist). So oder so, was auch immer am 8. Dezember in England passiert, schon heute ein Riesendank an die Jungs des VfL allein für diese drei sensationellen CL-Heimspiele gegen City, Juve und Sevilla. Das Team, der Trainer, der Verein, die Fans, die Choreos, das Stadion… all das, was wir alle der großen Fußballwelt zeigen konnten, hat Eindruck hinterlassen.  „Wir sind Borussia!“ Auf diesem Weg Dank an all diejenigen, die auch gegen Sevilla eine Hammerchoreografie ausgepackt haben. Beeindruckend vor allem, wenn man bedenkt, dass viele von den Fans, die hier in tagelanger Arbeit geschichtsträchtige Landesmeisterspiele in die Choreo eingebaut haben, diese Spiele nur vom Hören sagen kennen können.  Aber so ist es eben, wir sind ein Traditionsclub mit echter Geschichte und die Väter vererben ihre Leidenschaft.  Das ist Tradition!

Es war natürlich besonders fantastisch für unseren Fanclub, dass diesmal unsere Mitglieder mit der weitesten Anreise (Unterfranken) bei diesem grandiosen Sieg gegen Sevilla zusammen mit uns live im Stadion waren. Peter, Ludwig, Jonas und Zico werden dieses Spiel garantiert so schnell nicht mehr vergessen!

Nochmal zurück zum Thema Traditionsclub mit echter Geschichte, das Kontrastprogramm zur Champions League stand dann am Samstag an, als es zur ruhmreichen Sinsheimer SAP-Truppe ging.

Dachten wir bislang, dass André Schubert ein Magier sei, so durften wir erfahren, dass er auch Helfer und Zauberlehrlinge hat. Zum einen  „Magic“ Johnson, mit seinem Doppelpack, zum anderen Nico Elvedi, der magische Schriftrollen auf dem Platz verteilte.

Am Ende ein denkwürdiges 3:3, dass  sich nach dem Spielverlauf aber wie ein Sieg anfühlte und auch genauso gefeiert wurde. Zudem bedeutete dieser eine Punkt einen leichten Sprung in der Tabelle, auf Platz 4!

Am Abend durfte sich André Schubert noch im Aktuellen Sportstudio an der Torwand beweisen, aber Fußball kicken kann er ja nicht wirklich, er ist eben so ein „Laptoptrainer“  (nicht war, Mehmet Scholl) und hat deshalb auch keinen Ball versenkt. Muss er auch nicht. Das machen die Spieler. Und kommende Woche dann gegen den FC Bayern. Viva Borussia!  Wir sehen uns im Stadion.

 

 

Neunzehn Punkte nach sieben Bundesligaspielen… Das ist Ligaspitze!

Nur 0:0 im (bis auf den Gästeblock) ausverkauften Heimspiel gegen Ingolstadt. Ernüchterung im weiten Rund des Borussiaparks, Enttäuschung auf den Rängen und auf dem Platz. Hallo?? Wir wollen doch mal darauf aufmerksam machen: Nur der große FC Bayern ist in der Bundesliga aktuell genauso gut wie wir, denn auch die Bayern haben in den letzten sieben Spielen insgesamt 19 Punkte geholt und sich zwischendurch ein 0:0 geleistet. Bayern und Gladbach: Das ist Ligahöchstwert. Nach dem grandiosen und europaweit viel beachteten Spiel  gegen Turin in der Champions League  war es von vorne herein klar, dass das Umschalten auf Ligamodus gegen einen weniger klangvollen Verein, Ingolstadt, nicht so ohne weiteres gelingen wird. Zumal die letzten Wochen mental wie physisch Kraft gekostet haben.  Raffael, Stindl, Traore, Xhaka oder Dahoud. Sie alle waren nicht so spritzig und gedankenschnell unterwegs wie zuvor. Auch wenn André Schubert  schon von den italienischen Medien als Zauberer bezeichnet wurde, irgendwann  kommt es  zwangsläufig zu einem leichten Einbruch, und dieser war dann gegen Ingolstadt zu sehen. Ein Einbruch, aber beileibe kein Beinbruch, möchte man sagen. Der Gegner hatte im Übrigen vor Spielbeginn auch bereits fünfzehn Zähler auf dem Konto, die meisten sogar auswärts geholt, drittbeste Auswärtsbilanz aller Bundesligisten.  Man war also gewarnt.  Unterm Strich ging das Unentschieden in Ordnung, auch wenn die ruppige und zum Teil hollywoodreife Vorstellung der Gäste den einen oder anderen Fan und Spieler auf die Palme gebracht hat. Höhepunkt des Spiels war dann leider mal wieder eine überflüssige gelb-rote Karte für unseren Kapitän, Granit Xhaka.  Er wird gegen Hannover 96 fehlen. Nun ist Länderspielpause, jetzt heißt es ein paar Tage Ruhe, und sicherlich wird dann auch in Sachen Trainer für klare Verhältnisse gesorgt. Denn Max Eberl wird in den kommenden Wochen genug damit zu tun haben, den Markt nach verfügbaren und intelligenten Verstärkungen für unsere Langzeitausfälle zu sichten. Und da macht es Sinn, diese mit dem Trainer zu besprechen.

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