Auswärts-Support der Borussia

Gladbach-Bern 6:1 Stimmung

Monats-Archive: Mai 2016

Der ultimative Saisonrückblick 2015/16

11 Fakten, Tatsachen und Meinungen zur ELF vom Niederrhein

Ein “emotional-sachlicher” Rückblick auf eine unfassbare Saison von Thomas Zowislo (Vorstand BFC Vennatic MG)

 

 

1)      Borussia ist verdient Vierter geworden!

Manche sogenannte `Fußball-Fachleute` behaupten ja, dass es in der abgelaufenen Saison kein Verein so richtig verdient gehabt hätte, hinter den vorauseilenden Bayern und dem BVB, sowie der im letzten Drittel der Saison wieder erstarkten Werkself aus Leverkusen, auf dem 4.Platz in der Abschlusstabelle zu landen. Ich sage aber, unsere Borussia hat sich diesen Tabellenplatz am Ende absolut verdient und sich somit zurecht die Möglichkeit erspielt, über die Qualifikation wieder in der Gruppenphase der CL zu starten. Sowohl in der Hinrundentabelle, als auch in der Rückrundentabelle belegen unsere Jungs mit 29 bzw. 26 Punkten genau diesen 4. Platz und auch in der Gesamttabelle der letzten drei Spielzeiten, rangiert die Fohlenelf mit insgesamt 176 Punkten hinter München, Dortmund und Leverkusen – also exakt die Reihenfolge der abgelaufenen Saison – auf Platz 4. Borussia hat es also geschafft, durch harte Arbeit, ein gutes Spieler- und Trainerteam, sowie ein erstklassiges Management und Präsidium, zu den großen der Liga aufzuschließen und beweist ihre Stärke mittlerweile Saison für Saison aufs Neue. Darauf dürfen wir alle stolz sein – was hier in den letzten Jahren geschaffen und geleistet worden ist, ist etwas ganz Großes!

 

2)      Saisonstart

Was haben wir Fans nach den ersten fünf Spieltagen, als die Borussia mit null Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle stand, nicht alles befürchtet. Viele sahen die Mannschaft plötzlich wieder bis zum Saisonende im Abstiegskampf und was die Mannschaft den Fans in dieser Phase auf dem Platz zeigte, war auch ehrlicherweise teilweise abstiegsreif. Während man bei der ersten

Heimniederlage der Saison gegen Mainz vielleicht noch davon reden konnte, dass das Bemühen um spielerische Akzente zu sehen war und man mit etwas mehr Glück ein Unentschieden oder sogar einen Sieg hätte einfahren können, muss man bei den Partien gegen den HSV im heimischen Borussia-Park (ein so schlechtes Heimspiel hatten wir Fans wohl noch nie gesehen)  und dem anschließenden Auswärtsspiel in K…, von einem spielerischen Offenbarungseid  sprechen. Die Ratlosigkeit im Verein und in der gesamten Fangemeinde war groß und ausgerechnet der selbstgewählte Rückzug unseres hochgelobten und sehr geschätzten Trainers Lucien Favre ebnete am Ende den Weg zu einer tollen Aufholjagd, der bereits zum Ende der Hinrunde mit Platz vier belohnt wurde – eine herausragende Leistung des gesamten Vereins ! Die Gründe für diesen miserablen Saisonstart bleiben aber weiter rätselhaft und bieten somit immer noch viel Platz für Spekulationen unter den Fans.

 

3)      Heimspiele

Für die Borussia begann demzufolge die Saison somit erst so richtig am 6. Spieltag mit dem Heimspiel gegen die Augsburger Puppenkiste. Und die Fans staunten nicht schlecht – Innerhalb von 16 Minuten gelang der Mannschaft unter der Regie vom neuen Trainer André Schubert der Befreiungsschlag mit vier Toren und somit der erste Heimsieg. Der Bann war gebrochen und in der

Folge sahen die Zuschauer im Borussia-Park meist wahre Fußballfeste mit weiteren 12 Heimsiegen. Am Ende der Saison gelegt die Mannschaft somit mit 40 Punkten und einem Torverhältnis von 42:18 den dritten Platz der Heimtabelle. Auch in der CL bekamen die Zuschauer bei einzigartiger Atmosphäre und Stimmung gegen hochkarätige Gegner teilweise großartigen Fußball geboten, der sicher mehr als nur die erspielten vier Heimpunkte verdient gehabt hätte.  Die Vorfreude auf weitere Highlights in der CL in der kommenden Saison ist auf jeden Fall riesig.

 

4)      Auswärtsspiele

Bis auf die vier Auswärtsspiele im Zeitraum zwischen dem 6. und 14. Spieltag, sowie den letzten beiden Auswärtsspielen der Saison in München und in Darmstadt, kann man getrost von einer verkorksten Auswärtssaison unserer Borussia sprechen – zumindest was die Ergebnisse angeht. Man muss sich fragen, was wäre gewesen wenn….? – wenn die Spiele auf Schalke und in Wolfsburg nach klarer Überlegenheit gewonnen worden wären, wenn Raffael die klaren Torchancen in Mainz genutzt hätte, wenn in Hamburg und in Augsburg nach eigener Führung nicht diese groben Schnitzer in der Abwehr gemacht worden wären oder aber wenn die

Mannschaft in Ingolstadt und Hannover nur den Ansatz ihrer spielerischen Möglichkeiten gezeigt oder zumindest gekämpft hätte?

Ja – wir wären die sichere dritte Kraft in der Liga gewesen und somit direkt für die CL qualifiziert. So belegten unsere Jungs am Ende mit 15 geholten Punkten aber leider nur den 12. Platz der Auswärtstabelle. Zu erwähnen bleibt noch, dass bei 11Auswärtsspielen der abgelaufenen Spielzeit mindestens einem Mitglied von Vennatic mit auf Reisen ging und vor allem unsere letzte Tour der Saison nach München mit unserer Fraktion aus Unterfranken war ein tolles und auch erfolgreiches Erlebnis.

 

5)      Eigentore

Dafür wurde Martin Hinteregger von unserem Manager Max Eberl in der Winterpause nicht auf Leihbasis mit anschließender Kaufoption nach Mönchengladbach geholt. Anstatt als Abwehrspieler Tore zu verhindern, trug Hinteregger in seinen 10 Einsätzen mit zwei Eigentoren entscheidend dazu bei, dass die Spiele in Hamburg und in Gelsenkirchen am Ende verloren gingen. Gerade das Tor ins eigene Netz auf Schalke wird uns Fans noch lange in Erinnerung bleiben und wohl auch  noch in so manchem Saison- bzw. Jahresrückblick zu sehen sein – Slapstick Pur! Wahrscheinlich haben auch solche unglücklichen Aktionen am Ende dazu beigetragen, dass die Kaufoption nicht gezogen wurde – ich denke, eine richtige Entscheidung. Anders sieht das da schon bei unserem zweiten Eigentorschützen der Saison aus. Unser ausgeliehener Innenverteidiger Christensen schoss zwar ein am Ende nicht spielentscheidendes Eigentor im Heimspiel gegen Schalke, machte dafür aber auch drei Tore ins gegnerische Netz. Mit seinem Doppelpack im Heimspiel gegen Bremen verhalf er zudem unserem Vorstand Matthias in unserem Tippspiel zu insgesamt 11 Punkten, ein wichtiger Schritt zum Tippsieger der Saison  – herzlichen Glückwunsch! Bei Christensen wäre Eberl jedenfalls sicher mehr als froh, wenn es eine Kaufoption gäbe, im Moment sieht es aber wohl eher danach aus, dass wir nur noch in der kommenden Saison mit Christensen planen können – wäre schade. Den drei Toren ins eigene Netz stehen im übrigen auch drei Eigentore unserer Gegner gegenüber, somit ist diese Bilanz ausgeglichen.

 

6)      Elfmeter

Hier ist die Bilanz bei weitem nicht ausgeglichen, zu Beginn der Saison machte sogar der Begriff der Elfmeter-Deppen die Runde. Übergreifend in den drei Wettbewerben (Bundesliga, DFB-Pokal und CL) wurden den Gegnern unsere Borussen in der Hinrunde insgesamt 12 Elfmeter zugesprochen (bei 5 Strafstößen für Borussia), beim CL-Spiel in Sevilla waren es sogar unglaubliche drei Stück in einer Partie und auch in der Bundesliga ertönte der Elfmeterpfiff in den Partien in Bremen und zu Hause gegen Augsburg doppelt. Erst nachdem es nach dem Trainerwechsel spielerisch bei unserer Mannschaft wieder lief, stellten sich unsere Abwehrspieler deutlich geschickter an und stoppten die Flut an Elfmetern. In der gesamten Rückrunde gab es dann auch nur noch je einen Elfmeter für uns und einen für unseren Gegner.

 

7)      Fair-Play-Wertung

Trotz der vielen Elfmeterpfiffe zu Beginn der Saison, belegt die Borussia am Ende der Bundesliga-Saison in der Fair-Play-Wertung mit 45 Gelben Karten, 2 Gelb/Roten und einer roten Karte den dritten Platz. Berücksichtigt man nun noch, dass sich unsere Nummer 34 alleine 6 gelbe Karten, die zwei Gelb/Roten und im Spiel gegen Ingolstadt die Rote Karte abgeholt hat, bleiben nur noch 39 gelbe Kartons für den Rest der Mannschaft. Und hier soll sich bitte jeder selber eine Meinung bilden, wie diese Anzahl an Karten zu deuten ist – haben sich unsere Jungs jetzt besonders fair und clever verhalten, oder fehlte Ihnen auch ab und zu die nötige Aggressivität?

 

 

 

8)      Eckbälle

In den 34 Bundesligaspielen bekam unsere Elf insgesamt 146 Eckbälle zugesprochen, womit man am Ende auf Platz 11 der Liga landete. Was jedoch aus diesen ruhenden Bällen gemacht wurde, war mehr als miserabel. So richtig gefährlich wurde es selten, entweder kamen die Ecken zu flach in den Strafraum oder aber genau in den Fünfmeterraum, wo der gegnerische Torhüter den Ball oft problemlos abfangen konnte. Eine weitere Variante waren dann die kurzen Ecken, die aber mehr für Verwirrung in der eigenen Mannschaft (und auch uns Fans) sorgten und dem Gegner nicht nur einmal die Gelegenheit zum Kontern boten. Lediglich beim Heimspiel gegen Bremen gelang der Borussia ein Kopfballtor nach einer Ecke durch unseren Verteidiger Christensen. Hier hoffen natürlich alle auf Besserung in der neuen Saison.

 

9)      Zuschauer

In der Bundesliga, der CL und dem DFB-Pokal kamen zu den 21 Heimspielen der Borussia insgesamt 1.069.876 Zuschauer (Quelle RP), was einen Schnitt von 50946 bedeutet. Bei lediglich vier Heimspielen waren zu Anpfiff nicht alle Plätze der Heimblöcke besetzt, hierunter die zwei Heimspiele an einem Mittwoch gegen Augsburg und Stuttgart – Wochenspieltage kosten Zuschauer, vor allem für Mannschaften mit Fans in ganz Deutschland. Sechs Heimspiele waren restlos ausverkauft und bei weiteren sieben Partien im Borussia-Park blieben nur Plätze im Gästeblock frei – ist ja auch kein Wunder, wenn so Vereine wie Wolfsburg oder Hoffenheim von im Schnitt 690 bzw. 680 Fans begleitet werden. Die Fans der Borussia sind da ganz anders und haben bei 16 Auswärtsspielen die Gästeblöcke bis auf den letzten Platz gefüllt und dabei immer eine grandiose und einmalige Stimmung verbreitet. Ausnahme war hier nur die 17. Auswärtsreise zur Geißbockelf im September 2015, aber das ist ja bekanntlich einem Boykott unserer Fans geschuldet.

 

10)  Block 13 A

Stimmungsvoll ging es auch bei jedem Heimspiel in unserem Block 13A zu. Vennatic ist mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender

Teil dieses Blockes. Wir werden erkannt, begrüßt und umarmt. Auch unsere beiden Ordner bzw. Stewards Bernd und Ralf sind mittlerweile so etwas wie Freunde. Wie schrieb doch Matthias einmal auf der Vennatic-Homepage: „In den Block 13A zu kommen, ist wie wieder nach Hause zu kommen – Borussia, die Familie“ Und wir Vennatics sind ein Bestandteil dieser Familie, wir singen und feiern, zeigen Emotionen, sind auch mal sauer über die Spielweise unserer Mannschaft oder pfeifen über eine für uns falsche Schiedsrichterentscheidung. Am Ende diskutieren Fans und Ordner gemeinsam und freuen sich schon wieder auf das nächste Heimspiel – so soll es sein uns so macht es Spaß! Danke für diese tolle Gemeinschaft im Block 13A!

 

11)  Fazit und Ausblick

Eine Saison mit einer Berg- und Talfahrt, mit vielen Höhen aber auch Tiefen liegt hinter der Borussia und den Fans. Einem Saisonstart, der hoffentlich so nie wiederkommt, folgte eine unglaubliche Aufholjagd, an dem letztendlich der 4. Platz stand. Wir haben einen Trainerwechsel erlebt, den so keiner vorhersehen konnte und wir wünschen unserem Lucien, dem der Verein so viel zu verdanken hat, auf diesem Weg einen guten Start bei seiner neuen Traineraufgabe in Nizza. Eine kaum zu erklärende Auswärtsschwäche ließ uns Fans in der Rückrunde schier verzweifeln, dafür wurden aber begeisternde Heimsiege gefeiert. Viele langzeitverletze Spieler (Dominguez, Hahn, Herrmann, Jantschke, N.Schulz, Stranzl) galt es für den Trainer durch teilweise junge Spieler zu ersetzen, wie z.B. Elvedi in der Abwehr. In der CL hat sich die Mannschaft hervorragend verkauft und ist letztendlich mit Pech ausgeschieden, jedoch dafür im DFB-Pokal mal wieder etwas unterwartet im Heimspiel gegen Bremen gescheitert. Amtlich ist jetzt auch, dass es nach Havard Nordtveit nun auch unsere Nummer 34, Granit Xhaka, auf die Insel zieht und der Verein eine Rekordablöse von über 40 Millionen erhält, die nun durch unseren Max Eberl geschickt in neue Spieler investiert werden müssen. Im sogenannten Flurfunk sind da schon viele Spielernamen gefallen, die mit der Borussia in Verbindung gebracht werden und es bleibt abzuwarten, wie sich der Kader in der nächsten Saison zusammenstellt. Unser Manager hat da sicher schon einen Plan im Kopf und wird uns ganz bestimmt bald neue Spieler präsentieren. Zudem stehen ja auch die oben erwähnten Langzeitverletzten in der neuen Spielzeit größtenteils  wieder zur Verfügung und auch einen Josip Drmic sollten wir nicht vergessen – Hrgota dürfen wir ja jetzt endlich vergessen ! Einen Xhaka müssen wir dagegen ja nun leider vergessen bzw. weiterziehen lassen. Wie wenig überzeugt waren die Fans zu Beginn seiner Zeit bei unserer Borussia von ihm. Es hat gedauert, bis er sich in der Mannschaft durchgesetzt hat und den Fans zeigen konnte, wie wichtig er ist. Zu Beginn wurde Granit für seine teilweise riskante Spielweise mit haarsträubenden Fehlpässen verflucht, am Ende wurden ihm diese Fehlpässe, die immer mal wieder vorkamen, verziehen. Xhaka wird der Mannschaft fehlen und wir wünschen ihm alles Gute für seine sportliche Zukunft auf der Insel – Danke Granit Xhaka! Und vielleicht sieht man sich ja in der CL baldmöglichst wieder. Ein weiterer Dank geht noch an Martin Stranzl und Roel Brouwers, die den Verein nach vielen Jahren und tollen Leistungen zum Saisonende verlassen haben – Danke Martin, Danke Rooooooel !

Zum Schluss wünsche ich den Spielern und Verantwortlichen, sowie allen Fans eine kurzweilige Sommerpause (bald ist ja wieder Fußball-EM) und unserem Max Eberl eine glückliche Hand, sowie ein gutes Verhandlungsgeschick, bei der Verpflichtung von neuen Spielern. Mitte August geht dann mit dem Qualifikationsspiel zur CL wieder eine  aufregende und hoffentlich erfolgreiche Saison unserer Borussia los.

Den Mitgliedern von Vennatic, die am 25.06.2016 nicht auf unserem Saisonabschlussfest in Venn  anwesend sind, wünsche ich erholsame Sommerferien und gute Erholung.

Thomas Zowislo, im Mai 2016

Auf, auf, auf in die Champions League – Reloaded

Das letzte Spiel der Saison 2015/2016 ist noch nicht gespielt, aber den vierten Platz (!) wird uns niemand mehr nehmen. Wieder Champions League-PlayOff. Also auf zum letzten Spiel nach Darmstadt, entspannt feiern und in andere Stadien blicken, wo die Hütte brennt. Bremen, Frankfurt, Stuttgart… Wir Borussen wissen, wie brutal das ist. Aber was für eine unfassbare Saison unseres VfL. Wieder mal. Borussia Mönchengladbach ist eben – angelehnt an den Spruch des FC Barcelona – Mehr als ein Club!   Nach den beiden jüngst verlorenen Auswärtspartien in Ingolstadt und Hannover war für uns das Thema eigentlich durch mit der Champions League. Selbst der anschließende Heimsieg gegen Hoffenheim war da eher eine Randnotiz, denn dann ging es ja schließlich zum großen FC Bayern. Also eine sichere Niederlage, nicht wahr?  Und wie war noch der Spruch des korpulenten Busfahrers eines Bayern-Fanbusses Höhe Würzburg? “Na, wieviel kriegt ihr denn heute?” Wahrscheinlich hat der Busfahrer die letzten fünf Jahre nicht so mitbekommen oder er sass die fünf Jahre hinter seinem Lenker… Oder es ist eben diese typische Arroganz. So komisch das klingt – Bayern ist eben nicht Hannover – und wir sind der Angstgegner der Bayern. Nur zugeben mag das wohl immer noch keiner von denen. Freunde, es war herrlich in diesem Schlauchboot von Stadion, dieser sprichtwörtlichen Arroganz-Arena, als André Hahn zum Ausgleich einnetzte und die zaghaften Bayerngesänge dann komplett verstummten. Die Rekordmeister-T-Shirts wurden wieder eingepackt, das Weissbier auch. Ha Ha Ha, was für eine Party, nein Gaudi. IN UNSEREM BLOCK! An dieser Stelle recht herzlichen Dank an die Bierduschen aus dem Oberrang, so schlecht schmeckt das Paulaner nun auch nicht ;) Auch einen netten Gruß an die mitgereisten Borussenfans Bergtheim für die gute, ausgelassene Stimmung hinter uns… Und natürlich an unsere “Vennatic Sektion Unterfranken” für Unterkunft und Verpflegung. Ein unvergessliches Wochenende mit einem hochverdienten Punkt in München, der jetzt in der Nachbetrachtung Millionen wert sein wird.  Denn dieser eine Punkt ergibt in Kombination mit dem Heimsieg gegen Leverkusen (2:1) eine Konstellation in der Tabelle, die wir uns nach den ersten fünf Spielen der Saison niemals hätten vorstellen können. Platz Vier drei Punkte Vorsprung, aber uneinholbar wegen eines sensationellen Torverhältnisses.  “Wir singen auf, auf, auf, in die Champions League…”

An dieser Stelle wünschen wir Roooooooooel Brouwers, Martin Stranzl und Havard Nordtveit alles Gute für die Zukunft, wir werden niemals vergessen, was Ihr für uns geleistet habt. Das gilt auch für Branimir Hrgota (“Vergessen Sie mir Hgrota nicht”), er war unser “Mister Europa-League”… möge er woanders etwas mehr Glück haben.

Und einen Dank richten wir auch ganz speziell an André Schubert. Nun gab es am Samstag gegen Leverkusen keine Sprechchöre für ihn, kein “Wir wollen den Trainer sehn…”.  Warum eigentlich nicht? Weil er unseren Respekt im Inneren unseres Herzens hat.  Weil wir diesen (seinen) Erfolg noch immer nicht begreifen können. Weil wir bis heute nicht begreifen können, dass Lucien Favré nicht mehr unser Trainer ist. Favré war ja nicht nur irgendein Trainer, er war derjenige, der uns aus der größten Not gerettet hat. Aber jetzt ist die Saison so gut wie vorbei, die mit Favré begann, und es ist gut, dass Max Eberl sich nun zu André Schubert positioniert hat. Lasst uns alle gemeinsam die nächste Saison rocken, beginnend in den CL PlayOffs, und dann erklingen auch bald die “Aaaaandré Schubert…”  Sprechchöre…  für den Mann mit der symphatischen Frisur.  Es wäre verdient.

 

 

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